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Kannst Du Dich erinnern, wie es war, sich letzten Dienstag zu erinnern?

Ludwig Wittgenstein

Seit 1993 beschäftige ich mich  in wechselnden Ausdrucksformen mit dem

Phänomen Zeit.
Den Beginn stellen die Tagesbücher dar. Hier ging es um das Aufbewahren von Zeit in einer festgelegten Form, die mich über drei Jahre zu einer ständigen Reflexion über Tagesereignisse  zwang.
In  meiner  Malerei fand  ich für das Phänomen “Zeit ” Chiffren, denen der Mensch untergeordnet ist:
 -   Der Zaun für einen Zeitpunkt der Wandlung
-   Das Rad für das beständige Fortschreiten der Zeit
-   Die Zeitmarken für Markierungen wichtiger Ereignisse auf der Zeitlinie
-   Der Zeitkäfig für begrenzte Zeitabläufe, welche die Tendenz haben,
sich zu wiederholen.
Objekte aus Aluminiumdrahtgeflecht geben Zeitpunkte und Zeitbereiche
in Beziehung auf die menschliche Figur wieder.
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